Programm 10. Hessischer Bestattertag

Das Programm für den 10. Hessischen Bestattertag steht und ist hier für Sie zum Download hinterlegt. Wir freuen uns darauf, Sie am 12. April 2014 in Gießen zu begrüßen!

Hessisches Bestattungsgewerbe verurteilt „Gießener Grabraub“

Hubing: Kriminelle Machenschaften eines Einzelnen bringen gesamte Branche in Misskredit


Als Katastrophe für das Image der gesamten Branche wertet Hermann Hubing, Geschäftsführer von hessenBestatter, dem Landesinnungsverband für das hessische Bestattungsgewerbe, die kriminellen Machenschaften eines Mitarbeiters eines im Kreis Gießen ansässigen Bestattungsunternehmens.

Bad Wildungen, 24.02.2014 „Gerade die Tätigkeit des Bestatters als Ansprechpartner der Hinterbliebenen in einer emotional äußerst schwierigen Situation setzt neben der unerlässlichen Fachkenntnis auch ein hohes Maß an moralischer Integrität voraus", so Hubing. Die Angehörigen müssten sich auf den Bestatter verlassen und ihm fast blind vertrauen können. Daher seien Vorkommnisse wie der „Gießener Grabraub" nicht nur unter strafrechtlichen Gesichtspunkten, sondern vor allem auch unter moralischen Aspekten in höchstem Maße verwerflich. Der betroffene Bestatter müsse sich fragen lassen, ob er bei der Wahl seiner Mitarbeiter die notwendige Sorgfaltspflicht habe walten lassen und welche persönlichen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen er aus dem Vorfall gezogen habe. Hubing hoffte, dass bald im Rahmen des Prozesses der Namen des betroffenen „Kollegen" öffentlich bekannt werde, um den Verdacht von übrigen Bestattern abzuwenden.

Hubing appellierte an die Bevölkerung, auf Grund dieses skandalösen Vorfalls nicht die gesamte Branche unter Generalverdacht zu stellen: „99,9 % der Bestatter sind seriös und auch in schweren Stunden vertrauenswürdig – aber ‚schwarze Schafe' gibt es leider überall und es ist auch Aufgabe der Verbände, diese an den Pranger zu stellen, um Schaden von dem Gewerbe abzuwenden". Das hessische Bestattungsgewerbe – so Hubing abschließend – werde sich im Rahmen des 10. Hessischen Bestattertages am 12. April 2014 in den Gießener Hessenhallen intensiv mit der Frage von Berufszulassungsvoraussetzungen für das Bestattungsgewerbe beschäftigen – „es kann nicht sein, dass heutzutage jeder Hinz und Kunz ohne jegliche Sachkompetenz und moralischer Integrität als Bestatter tätig werden kann".

DIB sieht Mitschuld der Politik an erneutem Skandal um betrügerischen Bestatter

„Es wird höchste Zeit für eine geregelte Berufsqualifikation"

14.01.2014 Bad Wildungen. Als Mitte Dezember 2013 in einem verlassenen Haus in Stolberg im Südharz 67 Urnen gefunden wurden, waren das Medienecho und die Empörung groß. Ein Bestatter aus Erfurt hatte Angehörigen Seebestattungen verkauft, dafür kassiert und die Urnen dann in dem Haus abgelegt. Das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB) sieht eine Mitschuld der Politik an diesem und ähnlichen Skandalen.

Hermann Hubing, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur (DIB), ist überzeugt: „Fälle wie der des betrügerischen Bestatters aus Erfurt könnten erschwert werden, wenn es für die Ausübung des Bestatterberufes klare gesetzliche Regelungen gäbe. So lange die Ausübung des Berufes ohne einschlägige Berufserfahrung und ohne eine fundierte Ausbildung mit abschließender Prüfung möglich ist, werden wir immer wieder von solchen Fällen hören und lesen."

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„Erfa-Gruppe“ II

Erfahrungsaustausch stößt auf Zuspruch

Die rege Nachfrage nach dem Erfolgsmodel „Erfa-Gruppe" führte am 14. September 2013 zum Start der Erfa-Gruppe II im Bestattungswesen. Hier haben sich zwölf Unternehmen zusammengefunden, die neben ihrem Tischlerbetrieb auch ein Bestattungsgewerbe betreiben. Da sich das Vorgehen in der Erfa-Gruppe I bewährt hat, wurde auch hier zunächst das Bestattungshaus Hohmann besichtigt und die Eindrücke für die anschließende Erörterung genutzt.

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