Seminar „Betrieblicher Arbeitsschutz im Bestattungsunternehmen“

Bad Wildungen, 23. März 2016. Gem. § 4 Arbeitsschutzgesetz sind Betriebsinhaber verpflichtet, Regelungen und Maßnahmen für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu treffen.
Nachdem in den letzten Monaten die Gewerbeaufsichtsämter verstärkt Bestattungsunternehmen aufsuchten und geprüft haben, ob das Unternehmen nicht nur seinen gesetzlichen Pflichten zum Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz nachgekommen ist, sondern darüber hinaus auch ob die getroffenen Maßnahmen im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung auch dokumentiert wurden, hat sich das Deutsche Institut für Bestattungskultur entschieden, im Rahmen von Seminaren interessierte Betriebe über ihre Pflichten aufzuklären und ihnen handhabbare Lösungsvorschläge zu unterbreiten.


Die Teilnehmer des Seminars "Betrieblicher Arbeitsschutz im Bestattungsunternehmen"


Ca. 20 Bestatterinnen und Bestatter folgten der Einladung des DIB zu einem ersten Info-Seminar am 21. März 2016 in den Räumlichkeiten der Holzfachschule in Bad Wildungen. Christian Ecke von der Berufsgenossenschaft Verkehr informierte hierbei die Teilnehmer an Hand konkreter Gefährdungssituationen einzelner Tätigkeiten des Bestatters über potentielle Risiken und Abhilfemöglichkeiten, wobei er immer wieder die Notwendigkeit von Aufklärung und Schulung als Unfallprophylaxe betonte. Anschließend zeigte Arne Bretschneider von hessenBestatter anhand der Angebote von SIAM Möglichkeiten der Unterstützung des einzelnen Bestatters bei der Erstellung von individuellen Gefährdungsbeurteilungen auf.

Das nächste Info-Seminar in Zusammenarbeit mit der Verkehrs BG wird am 18. Oktober 2016 in Wettenberg bei Gießen stattfinden. Nähere Informationen zu dieser Thematik erhalten interessierte Betriebe bei Arne Bretschneider (bretschneider@tischler-hessen.de bzw. 05621/791961).