Meisterbriefe und Urkunden für Bestatter

Gießen, 15. April 2016. Die Fortbildungen für Bestatter erfreuen sich hoher Akzeptanz und Nachfrage. Im Rahmen des 11. Hessischen Bestattertages wurden Bestatterinnen und Bestatter aus ganz Deutschland mit den Urkunden für ihre bestandenen Prüfungen zum „Geprüften Bestatter", „Bestattermeister" und „Geprüften Thanatopraktiker" ausgezeichnet.

Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, überreichte gemeinsam mit dem Prüfungsausschussvorsitzenden Willi P. Heuse und dem Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur, Hermann Hubing, drei Absolventinnen des Vorbereitungslehrgangs für „Geprüfte Bestatter" ihre Urkunden: Kaj Rux (Mecklenburg-Vorpommern), Anja Schlange (Bremen) und Katrin Uchdorff (Nordrhein-Westfalen).


Prüfungsausschussvorsitzender Willi P. Heuse, Handwerkskammerpräsident Klaus Repp und Hermann Hubing gratulieren den "Geprüften Bestattern" Katrin Uchdorf, Anja Schlange und Kaj Rux.


Die „Geprüften Bestatter" mussten sich zum Abschluss ihres Vorbereitungslehrganges, der vom Deutschen Institut für Bestattungskultur angeboten wird, vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Wiesbaden einer Überprüfung ihrer fachpraktischen Fähigkeiten und fachtheoretischen Kenntnisse unterziehen. Hierzu gehörten u.a. eine mehrstündige Klausur, praktische Schwerpunkte lagen im Bereich der hygienischen Vorsorge sowie im Beratungsgespräch.

Im Anschluss an den Lehrgang zum „Geprüften Bestatter" ist es möglich, sich auch zum „Bestattermeister" fortzubilden. Zu dieser Fortbildung gehört nicht nur die Ausweitung der fachlichen Kenntnisse beispielsweise in den Bereichen Kremationstechnik und Friedhofsplanung, als Bestattermeister muss man wie bei den anderen Meisterberufen des Handwerks die Ausbildereignungsprüfung sowie umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse nachweisen. Den aktuellen Meisterkurs absolvierten insgesamt 9 Teilnehmer. Vor Ort konnten die drei „geprüften Bestatter" Rux, Schlange und Uchdorff sowie Björn Wille aus Hessen ausgezeichnet werden. Feierlich wurden Ihnen die Meisterbriefe von Handwerkskammerpräsident Repp, DIB-Geschäftsführer Hubing und Prüfungsausschussvorsitzender Michael Bücking überreicht.

Zudem wurden auch „Geprüfte Thanatopraktiker" mit ihren Urkunden ausgezeichnet, die sich im Bereich der Einbalsamierung fortgebildet hatten: Benjamin Hampel aus Sachsen sowie Jonas Landmesser und Frederic Schulte aus Nordrhein-Westfalen. 4 weiteren erfolgreichen Teilnehmern war es nicht möglich, zur Urkundenüberreichung zu kommen. Durch die Weiterbildung zum Thanatopraktiker können sie ihr Leistungsspektrum um eine wesentliche Dienstleistung erweitern und in nahezu allen Fällen eine offene Aufbahrung auch über längere Fristen anbieten. Übergeben wurden auch diese Urkunden von Klaus Repp als Kammerpräsidenten sowie Frank R. Grah als Prüfungsausschussvorsitzenden und Marc Wechler, dem Vorsitzenden des VDT – Deutsche Einbalsamiere e.V.

In seiner Laudatio freute sich Kammerpräsident Repp über die steigende Akzeptanz und Nachfrage an den Qualifizierungsmöglichkeiten, gerade weil zum Führen eines Bestattungsunternehmens keine fachlichen Forderungen gestellt werden. „Umso mehr zeichnet es Sie aus, dass Sie sich berufsbegleitend qualifiziert haben und sie sich damit durch Kompetenz und Fachwissen von Ihren Mitbewerben abheben", lobte Repp das Engagement der Geprüften Bestatter, Bestattermeister und Geprüften Thanatopraktiker.



Meisterhafte Leistung: Handwerkskammerpräsident Klaus Repp, Prüfungsausschuss vorsitzenderMichael Bücking und DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing überreichten die Meisterbriefe an Katrin Uchdorf, Anja Schlange, Björn Wille und Kaj Rux.



Stolz auf ihre Leistung: Frederic Schulte, Jonas Landmesser und Benjamin Hampel (von links mit Urkunden), dahinter die Gratulanten Marc Wechler, Vorsitzender des VDT – Deutsche Einbalsamiere e.V., Prüfungsausschussvorsitzender Frank R. Grah, Kammerpräsident Klaus Repp sowie DIB-Vorsitzender Hermann Hubing.