11. Hessischer Bestattertag und Messe PAX

Bad Wildungen/ Gießen, 22. April 2016. Information, Austausch und Unterhaltung – der 11. Hessische Bestattertag und die 3. Hessische Messe für Bestattungskultur PAX luden Fachwelt und Öffentlichkeit ein und machten die Messe Gießen für zwei Tage zum Mittelpunkt der Bestattungsbranche.
Grußworte hielten Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Universitätsstadt Gießen und Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Beide betonten, wie bedeutsam es sei, dass die Themen Sterben, Tod und Trauer hinaus aus der Tabu-Zone müssten. Ein Bestattertag – gerade in Verbindung mit einer Messe wie der PAX, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, seien gute Möglichkeiten, damit sich die Bevölkerung informieren könne, was genau ein Bestatter mache und welche Dienstleistungen er anbiete.



Kostenlose Bestattung: machbar oder nicht?

Inhaltlich beschäftigte sich der Hessische Bestattertag schwerpunktmäßig mit den Kosten einer Bestattung. Bei der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Endet die öffentliche Daseinsvorsorge vor den Friedhofsmauern?" diskutierten hochkarätige Gäste über kostenlose Bestattung als kommunale Daseinsvorsorge. Rolf Steinmann, Leiter des Bestattungs- und Friedhofamts der Stadt Zürich, berichtete von seinen Erfahrungen aus der Schweiz, wo es unterschiedliche Systeme gebe. Trotz Unterschieden im Detail seien notwendige Dienstleistungen, Sarg und Grabstelle immer enthalten. Jedem Bürger stehe es darüber hinaus frei, auf eigene Kosten mehr als das Standardpaket zu beauftragen. In Zürich selbst werden alle Einwohner kostenlos bestattet und das schon seit mehr als 125 Jahren. Dieses System koste die Stadt etwa 15 Franken pro Person und Jahr. „Uns sind aber nicht nur die Lebenden, sondern auch die Toten etwas wert", so Steinmann. für Kultur werde aber weitaus mehr ausgegeben als für das Bestattungswesen.

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Meisterbriefe und Urkunden für Bestatter

Gießen, 15. April 2016. Die Fortbildungen für Bestatter erfreuen sich hoher Akzeptanz und Nachfrage. Im Rahmen des 11. Hessischen Bestattertages wurden Bestatterinnen und Bestatter aus ganz Deutschland mit den Urkunden für ihre bestandenen Prüfungen zum „Geprüften Bestatter", „Bestattermeister" und „Geprüften Thanatopraktiker" ausgezeichnet.

Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, überreichte gemeinsam mit dem Prüfungsausschussvorsitzenden Willi P. Heuse und dem Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur, Hermann Hubing, drei Absolventinnen des Vorbereitungslehrgangs für „Geprüfte Bestatter" ihre Urkunden: Kaj Rux (Mecklenburg-Vorpommern), Anja Schlange (Bremen) und Katrin Uchdorff (Nordrhein-Westfalen).


Prüfungsausschussvorsitzender Willi P. Heuse, Handwerkskammerpräsident Klaus Repp und Hermann Hubing gratulieren den "Geprüften Bestattern" Katrin Uchdorf, Anja Schlange und Kaj Rux.

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Seminar „Betrieblicher Arbeitsschutz im Bestattungsunternehmen“

Bad Wildungen, 23. März 2016. Gem. § 4 Arbeitsschutzgesetz sind Betriebsinhaber verpflichtet, Regelungen und Maßnahmen für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu treffen.
Nachdem in den letzten Monaten die Gewerbeaufsichtsämter verstärkt Bestattungsunternehmen aufsuchten und geprüft haben, ob das Unternehmen nicht nur seinen gesetzlichen Pflichten zum Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz nachgekommen ist, sondern darüber hinaus auch ob die getroffenen Maßnahmen im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung auch dokumentiert wurden, hat sich das Deutsche Institut für Bestattungskultur entschieden, im Rahmen von Seminaren interessierte Betriebe über ihre Pflichten aufzuklären und ihnen handhabbare Lösungsvorschläge zu unterbreiten.


Die Teilnehmer des Seminars "Betrieblicher Arbeitsschutz im Bestattungsunternehmen"

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Serviceveranstaltung: Betrieblicher Arbeitsschutz im Bestattungsunternehmen

Eine Reihe von Ihnen hat sicherlich in letzter Zeit schon die Erfahrung gemacht, dass die Gewerbeaufsicht vor der Tür stand. Im Rahmen ihrer hoheitlichen Aufgaben Ist die Gewerbeaufsicht berechtigt, Ihre betrieblichen Räumlichkeiten zu besichtigen und zu prüfen, ob Sie als Unternehmer Ihren gesetzlichen Pflichten zum Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz nachkommen. Schwerpunkt bei diesen Kontrollen ist- nach der Deregulierung durch den Gesetzgeber- die Einhaltung des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG). Nach§ 4 ArbSchG sind Sie verpflichtet, Regelungen und Maßnahmen für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu treffen. Sie müssen die Arbeitsstätten, Maschinen, Geräte, Anlagen usw. so einrichten und unterhalten, dass die Beschäftigten gegen Gefahren für Leben und Gesundheit geschützt sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist-gerade bei Bestattern-die Kontrolle der Einhaltung des Gesundheitsschutzes. Hier liegt der Fokus auf der Arbeitspsychologischen Betreuung der Mitarbeiter. Alle getroffenen Maßnahmen müssen durch den Arbeitgeber Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung dokumentiert und auf Verlangen vorgezeigt werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bieten wir unseren Mitgliedsbetrieben zwei konkrete Lösungsvorschläge. Zum einen besteht die Möglichkeit sich die geforderten Leistungen extern einzukaufen, beispielsweise zu günstigen Konditionen über einen Rahmenvertrag zwischen unserem Verband und dem BAD.



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