Von Edelsteinen, Trauerbüchern und Fantasie-Särgen

Bad Wildungen/ Hannover, 22. Mai 2015.  
Die Bestatterbranche hat eine neue Fachmesse. Vom 13.-15. Mai 2015 hat in Hannover die Premiere der postmortale – Deutsche Messe für Bestattungskultur parallel zur LIGNA stattgefunden, der weltweit wichtigsten Plattform für die Holzbranche.
Ein Ziel der Messe war es, neben den reinen Bestattern die Tischler zu erreichen, die Bestattungen durchführen und die Kontakte zu den Tischlern zu intensivieren, die ohnehin die LIGNA besuchen. Veranstaltet hat die postmortale das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB), durchgeführt wurde sie von der Deutschen Messe AG Hannover. DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing erklärt: „Die postmortale hat sich an alle reinen Bestatter und Tischlerbestatter gerichtet. Die Tischler hatten die Möglichkeit, sich in Hannover bei der LIGNA nicht nur über die neuesten Trends der Holzbranche informieren zu können, sondern gleichzeitig bei dem Besuch der postmortale auch Einblicke in die Vielfalt der Produkt- und Dienstleistungsangebote für Bestatter zu bekommen."


Eröffnung der postmortale – Deutsche Messe für Bestattungskultur durch Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands Deutsche Messe AG.

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Urkunden für „Geprüfte Bestatter" und Thanatopraktiker

Bad Wildungen/ Hannover, 14. Mai 2015
Die Fortbildung zum „Geprüften Bestatter" erfreut sich hoher Akzeptanz und Nachfrage. Im Rahmen der postmortale – Deutsche Messe für Bestattungskultur konnten der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, gemeinsam mit dem stellvertretenden Prüfungsausschussvorsitzenden Helmut Kohlmann und dem Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur, Hermann Hubing, drei Absolventen auszeichnen: Manuel Schmitt (Dillenburg), Jessica Unger (Bergkamen) und Daniel Weigand (Gladenbach). Die „Geprüften Bestatter" mussten sich zum Abschluss ihres Vorbereitungslehrganges vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Wiesbaden einer Überprüfung ihrer fachpraktischen Fähigkeiten und fachtheoretischen Kenntnisse unterziehen. Hierzu gehörten u.a. eine mehrstündige Klausur, praktische Schwerpunkte lagen im Bereich der hyghienischen Vorsorge sowie im Beratungsgespräch.

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Die neuen „Geprüften Bestatter" Daniel Weigand, Manuel Schmitt und Jessica Unger gemeinsam mit dem stv. Prüfungsausschussvorsitzenden Helmut Kohlmann (ganz links), Kammerpräsident Klaus Repp (2.v.l.) und DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing (rechts).

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DIB-Fachbeiratssitzung - Willi P. Heuse neuer Vorsitzender

Bad Wildungen/ Hannover, 12. Mai 2015.
Die diesjährige DIB-Fachbeiratssitzung fand bei der Firma PLUDRA FRANKFURT GmbH in Celle am Vortag der postmortale statt. Geschäftsführer Thomas Pludra führte die Teilnehmer durch die Räumlichkeiten seines Bestatter-Einkaufszentrums und in die Urnen-Fertigung.
Zu Beginn der anschließenden DIB-Fachbeiratssitzung teilte DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing den Anwesenden mit, dass die Amtszeit von Johannes Großkinsky, Christoph Keldenich, Eberhard Kramer, Peter Kriese, Peter Meyer, Joachim Schlüter und Peter Schneider am 30. April 2015 abgelaufen sei. Mit Ausnahme von Meyer hätten alle bisherigen Beiratsmitglieder ihre Bereitschaft bekundet, für eine erneute Berufung zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus hätten sich die Bestatter Willi P. Heuse (Hessen) und Kaj Rux (Mecklenburg-Vorpommern) sowie Frank R. Grah (VDT) bereit erklärt, ebenfalls im Fachbeirat mitzuarbeiten. Die Gesellschafterversammlung des DIB habe daher am 20. April 2015 einstimmig beschlossen, Kaj Rux sowie die Herren Grah, Großkinsky, Heuse, Keldenich, Kramer, Kriese, Schlüter und Schneider für eine dreijährige Amtszeit bis zum 30. April 2018 in den DIB-Fachbeirat zu berufen.


Die Mitglieder des DIB-Fachbeirates vor dem Gebäude der Firma Pludra.

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DIB fordert bessere Qualität der ärztlichen Leichenschau

Bad Wildungen, 24. März 2015. In den Medien grassiert aktuell ein Fall einer 92-jährigen totgeglaubten Dame, die beim Bestatter erwacht ist, obwohl ein Arzt schon den Tod attestiert hatte. Anlass genug, um das Thema der ärztlichen Fachkompetenz bei der Leichenschau zu diskutieren.

Hermann Hubing, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur (DIB), beklagt schon seit Jahren die mangelnde Fachkompetenz der ärztlichen Leichenschau: „Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen aufgrund einer mangelhaften Leichenschau fälschlicherweise für tot erklärt werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Wir fordern eine bundesweite gesetzliche Pflicht zur Leichenschau durch speziell aus- bzw. weitergebildete Mediziner.“

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