Seebestattungs-Seminar mit dem DIB

Bad Wildungen, 9. Februar 2015. Im Rahmen der Ausbildung zum „Geprüften Bestatter“ hat das Deutsche Institut für Bestattungskultur zusammen mit der Seebestattungs-Reederei Albrecht Anfang Februar erneut ein Seebestattungs-Seminar durchgeführt.

Zunächst wurden die Teilnehmer des Seminars in den Räumen der Reederei Albrecht in Harlesiel an der ostfriesischen Küste mit dem Thema Seebestattung vertraut gemacht. Benjamin Albrecht, der Leiter der Reederei Albrecht, erläuterte den Ablauf einer Seebestattung und zeigte die Umbettung der Asche des Verstorbenen aus einer Krematoriumsurne in eine Seeurne. Gesetzlich zugelassene Seeurnen müssen sich binnen 24 Stunden auflösen, weshalb sie aus einem speziellen Material gefertigt sind. 

Die Teilnehmer der Seebestattung vor der „MS Horizont“, links Kapitän Benjamin Albrecht und DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing.

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Bestattungsvorsorge ist immer gefragter

Deutsches Institut für Bestattungskultur vermeldet deutliche Steigerung bei Bestattungsvorsorge-Verträgen.

Bad Wildungen, 31.12.2014. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, die eigene Bestattung zu Lebzeiten zu regeln und auch die Finanzierung zu sichern, um die Angehörigen zu entlasten. Das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB) kann auch zum Ende des Jahres 2014 einen Zuwachs im Bereich der Bestattungsvorsorge verzeichnen.

„Das DIB ist Partner von einer Vielzahl an Bestattern in ganz Deutschland. Die Nachfrage an einer Bestattungsvorsorge nimmt stetig zu. Gegenüber 2013 konnten wir 2014 im Neuge-schäft die Summe um 23 % steigern – im Millionenbereich“, berichtet DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing. Dass immer mehr Menschen inzwischen eine Bestattungsvorsorge abschließen, zeige, dass diese Art der zweckgebundenen Finanzierung ein Erfolgsmodell ist. Die Bestattungsvorsorge des DIB ermöglicht jedem, sich um die Absicherung der eigenen Bestattung zu kümmern. Betroffene entscheiden sich selbst für einen Bestatter ihres Vertrauens, legen den würdevollen Rahmen der Bestattung nach den eigenen Wünschen fest, regeln die finanzielle Abwicklung und räumen die Belastung für ihre Angehörigen zuverlässig aus dem Weg.

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postmortale - Neue Fachmesse für Bestatter und Tischlerbestatter

 Premiere der „postmortale – Deutsche Messe für Bestattungskultur“

 Bad Wildungen/ Hannover, 29.08.2014. Die Bestatterbranche hat eine neue Fachmesse. Vom 13.-15. Mai 2015 findet in Hannover die Premiere der postmortale – Deutsche Messe für Bestattungskultur parallel zur LIGNA statt, die weltweit die wichtigste Plattform für die Holzbranche und Treffpunkt für das Tischlerhandwerk ist.
Veranstalter der postmortale ist das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB). Geschäftsführer Hermann Hubing erklärt: „Die postmortale richtet sich an alle reinen Bestatter und Tischlerbestatter. Die Tischler haben nun die Möglichkeit, sich in Hannover bei der LIGNA nicht nur über die neuesten Trends der Holzbranche informieren zu können, sondern gleichzeitig bei dem Besuch der postmortale auch Einblicke in die Vielfalt der Produkt- und Dienstleistungsangebote für Bestatter zu bekommen. Das ist ein Mehrwert, von dem alle profitieren.“
Christian Pfeiffer, Projektleiter der LIGNA, stimmt Hubing zu: „Wir freuen uns parallel zur LIGNA ein relevantes Präsentationsangebot für das Bestattergewerbe auf unserem Gelände anbieten zu können. Ein Fünftel unserer LIGNA-Fachbesucher sind Unternehmer des Tischlerhandwerks und führen Bestattungen durch. Wir sind sicher mit dem DIB einen kompetenten Partner für die Durchführung der postmortale gefunden zu haben.“
 
 Sie möchten als Aussteller an der postmortale teilnehmen? Anmeldeformular zum Download.
 

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Christian Pfeiffer, Projektleiter der LIGNA, DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing und Elke Hein, Projektmanagerin der LIGNA.

DIB begrüßt Urteil im Zahngold-Fall

Bad Wildungen, 22. August 2014. Als im Herbst 2010 bekannt wurde, dass ein Hamburger Einäscherer über acht Jahre hinweg das Zahngold Verstorbener an sich genommen und verkauft hatte, war die Empörung groß. Gemeinsam mit anderen Mitarbeitern eines Krematoriums schaffte der Mann über 30 kg an Edelmetall beiseite und erhielt durch den Verkauf rund 250.000 Euro. Das Krematorium, in dem der Mann angestellt war, hat nun gegen den ehemaligen Mitarbeiter geklagt und Recht bekommen.

Nachdem in der Vergangenheit verschiedene Gerichte uneinheitlich entschieden haben,  kam das Bundesarbeitsgericht in Erfurt am 21.08.2014 zu dem Urteil, dass Krematorien das Zahngold eingeäscherter Verstorbener verwahren und verwerten dürfen. Angestellte von Krematorien dürfen jedoch das Zahngold eingeäscherter Toter nicht an sich nehmen und behalten. Das Zahngold stehe zwar in niemandes Eigentum und sei damit herrenlos und Diebstahl am Zahngold scheide damit aus. Doch seien Beschäftigte verpflichtet, Wertgegenstände, die sie bei der Arbeit erlangen, dem Arbeitgeber zu überlassen.

Hermann Hubing, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur (DIB), begrüßt das Urteil: „Das Thema Zahngold beschäftigt bereits seit einigen Jahren die deutschen Gerichte. Unklar war bisher, wer sich - wenn überhaupt – das Zahngold nach der Einäscherung aneignen darf. Wir befürworten daher das Urteil, weil dadurch endlich Rechtssicherheit geschaffen wurde und die Krematorien durch diese Entscheidung gestärkt werden.“

Am Zahngold Verstorbener soll sich niemand bereichern können, meint Hubing. „Die Angehörigen müssen von den Bestattern und Krematorien darauf hingewiesen werden, dass sie das Recht auf Herausgabe des Zahngoldes der Verstorbenen haben – auch wenn sie normalerweise keinen Anspruch darauf erheben. Unterstützenswert ist deswegen die Praxis, dass Krematorien die verbleibenden Edelmetalle verkaufen und den Erlös für gute Zwecke spenden.“

 Die Pressemitteilung zum Download.