DIB sieht Mitschuld der Politik an erneutem Skandal um betrügerischen Bestatter

„Es wird höchste Zeit für eine geregelte Berufsqualifikation"

14.01.2014 Bad Wildungen. Als Mitte Dezember 2013 in einem verlassenen Haus in Stolberg im Südharz 67 Urnen gefunden wurden, waren das Medienecho und die Empörung groß. Ein Bestatter aus Erfurt hatte Angehörigen Seebestattungen verkauft, dafür kassiert und die Urnen dann in dem Haus abgelegt. Das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB) sieht eine Mitschuld der Politik an diesem und ähnlichen Skandalen.

Hermann Hubing, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur (DIB), ist überzeugt: „Fälle wie der des betrügerischen Bestatters aus Erfurt könnten erschwert werden, wenn es für die Ausübung des Bestatterberufes klare gesetzliche Regelungen gäbe. So lange die Ausübung des Berufes ohne einschlägige Berufserfahrung und ohne eine fundierte Ausbildung mit abschließender Prüfung möglich ist, werden wir immer wieder von solchen Fällen hören und lesen."

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„Erfa-Gruppe“ II

Erfahrungsaustausch stößt auf Zuspruch

Die rege Nachfrage nach dem Erfolgsmodel „Erfa-Gruppe" führte am 14. September 2013 zum Start der Erfa-Gruppe II im Bestattungswesen. Hier haben sich zwölf Unternehmen zusammengefunden, die neben ihrem Tischlerbetrieb auch ein Bestattungsgewerbe betreiben. Da sich das Vorgehen in der Erfa-Gruppe I bewährt hat, wurde auch hier zunächst das Bestattungshaus Hohmann besichtigt und die Eindrücke für die anschließende Erörterung genutzt.

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Erste „Erfa-Gruppe“ für Bestatter gestartet

Auftakt in Hagenow ein Erfolg

Anfang September hatte die erste Erfa-Gruppe aus Bestattungsunternehmen, die sich rein auf das Bestattungswesen konzentrieren, ihre Premiere. Zehn Unternehmen haben sich in der Erfa-Gruppe I zusammengeschlossen, um sich an zwei bis drei Terminen pro Jahr zu treffen, Erfahrungen auszutauschen sowie sich gegenseitig Anregungen zu geben.

Um vom gegenseitigen Wissen zu profitieren, wird an jeden Termin ein Unternehmen aus dem Kreis der Mitglieder besucht, besichtigt und bewertet. Die Bewertung muss ehrlich erfolgen, zudem verpflichten sich die Mitglieder, die Ergebnisse vertraulich zu behandeln. Moderiert werden die Veranstaltungen von Andreas Di Stefano, Mitarbeiter am Deutschen Institut für Bestattungskultur (DIB), der eine entsprechende umfangreiche Ausbildung vorzuweisen hat. Das DIB stellt sicher, dass die Teilnehmer räumlich entfernt voneinander sind und nicht in direkter Konkurrenz zueinander stehen.

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PAX 2016

Der Termin für die dritte Hessische Messe für Bestattungskultur PAX steht fest:
Am 16. und 17. April 2016 freuen wir uns darauf, Sie in den Hessenhallen in Gießen begrüßen zu dürfen.