hessenBestatter

DIB fordert bessere Qualität der ärztlichen Leichenschau

Bad Wildungen, 24. März 2015.  In den Medien grassiert aktuell ein Fall einer 92-jährigen totgeglaubten Dame, die beim Bestatter erwacht ist, obwohl ein Arzt schon den Tod attestiert hatte. Anlass genug, um das Thema der ärztlichen Fachkompetenz bei der Leichenschau zu diskutieren.

Hermann Hubing, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur (DIB), beklagt schon seit Jahren die mangelnde Fachkompetenz der ärztlichen Leichenschau: „Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen aufgrund einer mangelhaften Leichenschau fälschlicherweise für tot erklärt werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Wir fordern eine bundesweite gesetzliche Pflicht zur Leichenschau durch speziell aus- bzw. weitergebildete Mediziner.“

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Bestattungsvorsorge ist immer gefragter

Deutsches Institut für Bestattungskultur vermeldet Steigerung bei Bestattungsvorsorge-Verträgen.

Bad Wildungen, 01.10.2014. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, die eigene Bestattung zu Lebzeiten zu regeln und auch die Finanzierung zu sichern, um die Angehörigen zu entlasten. Das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB) kann auch im dritten Quartal 2014 einen Zuwachs im Bereich der Bestattungsvorsorge verzeichnen.
„Das DIB ist Partner von einer Vielzahl an Bestattern in ganz Deutschland. Die Nachfrage an einer Bestattungsvorsorge nimmt stetig zu. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 konnten wir die Anzahl der Verträge in den ersten drei Quartalen 2014 um mehr als 20 % steigern", berichtet DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing. Dass immer mehr Menschen inzwischen eine Bestattungsvorsorge abschließen, zeige, dass diese Art der zweckgebundenen Finanzierung ein Erfolgsmodell ist.

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postmortale - Neue Fachmesse für Bestatter und Tischlerbestatter

Premiere der „postmortale – Deutsche Messe für Bestattungskultur“

 Bad Wildungen/ Hannover, 29.08.2014. Die Bestatterbranche hat eine neue Fachmesse. Vom 13.-15. Mai 2015 findet in Hannover die Premiere der postmortale – Deutsche Messe für Bestattungskultur parallel zur LIGNA statt, die weltweit die wichtigste Plattform für die Holzbranche und Treffpunkt für das Tischlerhandwerk ist.
Veranstalter der postmortale ist das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB). Geschäftsführer Hermann Hubing erklärt: „Die postmortale richtet sich an alle reinen Bestatter und Tischlerbestatter. Die Tischler haben nun die Möglichkeit, sich in Hannover bei der LIGNA nicht nur über die neuesten Trends der Holzbranche informieren zu können, sondern gleichzeitig bei dem Besuch der postmortale auch Einblicke in die Vielfalt der Produkt- und Dienstleistungsangebote für Bestatter zu bekommen. Das ist ein Mehrwert, von dem alle profitieren.“
Christian Pfeiffer, Projektleiter der LIGNA, stimmt Hubing zu: „Wir freuen uns parallel zur LIGNA ein relevantes Präsentationsangebot für das Bestattergewerbe auf unserem Gelände anbieten zu können. Ein Fünftel unserer LIGNA-Fachbesucher sind Unternehmer des Tischlerhandwerks und führen Bestattungen durch. Wir sind sicher mit dem DIB einen kompetenten Partner für die Durchführung der postmortale gefunden zu haben.“
 
Weitere Informationen und Neuigkeiten über die Fachmesse postmortale finden Sie bald unter http://www.dib-bestattungskultur.de
 

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Christian Pfeiffer, Projektleiter der LIGNA, DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing und Elke Hein, Projektmanagerin der LIGNA.

Hessisches Bestattungsgewerbe verurteilt „Gießener Grabraub“

Hubing: Kriminelle Machenschaften eines Einzelnen bringen gesamte Branche in Misskredit

Als Katastrophe für das Image der gesamten Branche wertet Hermann Hubing, Geschäftsführer von hessenBestatter, dem Landesinnungsverband für das hessische Bestattungsgewerbe, die kriminellen Machenschaften eines Mitarbeiters eines im Kreis Gießen ansässigen Bestattungsunternehmens.

Bad Wildungen, 24.02.2014 „Gerade die Tätigkeit des Bestatters als Ansprechpartner der Hinterbliebenen in einer emotional äußerst schwierigen Situation setzt neben der unerlässlichen Fachkenntnis auch ein hohes Maß an moralischer Integrität voraus", so Hubing. Die Angehörigen müssten sich auf den Bestatter verlassen und ihm fast blind vertrauen können. Daher seien Vorkommnisse wie der „Gießener Grabraub" nicht nur unter strafrechtlichen Gesichtspunkten, sondern vor allem auch unter moralischen Aspekten in höchstem Maße verwerflich. Der betroffene Bestatter müsse sich fragen lassen, ob er bei der Wahl seiner Mitarbeiter die notwendige Sorgfaltspflicht habe walten lassen und welche persönlichen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen er aus dem Vorfall gezogen habe. Hubing hoffte, dass bald im Rahmen des Prozesses der Namen des betroffenen „Kollegen" öffentlich bekannt werde, um den Verdacht von übrigen Bestattern abzuwenden.

Hubing appellierte an die Bevölkerung, auf Grund dieses skandalösen Vorfalls nicht die gesamte Branche unter Generalverdacht zu stellen: „99,9 % der Bestatter sind seriös und auch in schweren Stunden vertrauenswürdig – aber ‚schwarze Schafe' gibt es leider überall und es ist auch Aufgabe der Verbände, diese an den Pranger zu stellen, um Schaden von dem Gewerbe abzuwenden". Das hessische Bestattungsgewerbe – so Hubing abschließend – werde sich im Rahmen des 10. Hessischen Bestattertages am 12. April 2014 in den Gießener Hessenhallen intensiv mit der Frage von Berufszulassungsvoraussetzungen für das Bestattungsgewerbe beschäftigen – „es kann nicht sein, dass heutzutage jeder Hinz und Kunz ohne jegliche Sachkompetenz und moralischer Integrität als Bestatter tätig werden kann".