Einzelnachweis statt Zertifizierung

20.12.2017. Das handwerksnahe Deutsche Institut für umweltgerechte Produktion und gesundes Wohnklima (DIUG) schafft eine kostengünstige Lösung zum Nachweis der Beschaffung von Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Dies spielt für Auftragnehmer eine Rolle, die Aufträge der öffentlichen Hand ausführen.

Durch die Überarbeitung des behördlichen Leitfadens ist es zukünftig notwendig, dass Auftragnehmer nur noch Holzprodukte verarbeiten, die entweder aus eigener zertifizierten Fertigung stammen oder für die auftragsbezogen der Nachweis zur lückenlosen Produktkette – auch ohne Zertifizierung – erfüllt wurde.

Der Nachweis kann im Einzelfall von neutralen, vereidigten Sachverständigen des Tischlerhandwerks vorgenommen werden. Dabei erforderlich sind Kenntnisse der Abläufe und der Produktionsverfahren im Tischler- und Schreinerhandwerk, sowie in spezialisierten Betrieben des Fenster- und Treppenbaus.

Das DIUG mit Sitz in Bad Wildungen bietet für die Überprüfung von Einzelnachweisen von Kleinbetrieben der Holzverarbeitung eine kostengünstige Staffelung an.
Ulrich Leber, selbst Diplomingenieur Holztechnik und vereidigter Sachverständiger mit langjähriger Erfahrung als Berater des Tischler- und Schreinerhandwerks, versichert die seriöse und rechtssichere Durchführung der Prüfungen.

Betroffene Betriebe können sich unter leber@leben-raum-gestaltung.de oder 05621/7919-67 mit dem Institut in Verbindung setzten.

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