Bestattungsvorsorge immer gefragter

Deutsches Institut für Bestattungskultur vermeldet deutliche Steigerung bei Bestattungsvorsorge-Verträgen.

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, die eigene Bestattung zu Lebzeiten zu regeln und auch die Finanzierung zu sichern, um die Angehörigen zu entlasten. Das Deutsche Institut für Bestattungskultur (DIB) kann auch zum Ende des Jahres 2014 einen Zuwachs im Bereich der Bestattungsvorsorge verzeichnen.

 „Das DIB ist Partner von einer Vielzahl an Bestattern in ganz Deutschland. Die Nachfrage an einer Bestattungsvorsorge nimmt stetig zu. Gegenüber 2013 konnten wir 2014 im Neuge-schäft die Summe um 23 % steigern – im Millionenbereich“, berichtet DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing. Dass immer mehr Menschen inzwischen eine Bestattungsvorsorge abschließen, zeige, dass diese Art der zweckgebundenen Finanzierung ein Erfolgsmodell ist. Die Bestattungsvorsorge des DIB ermöglicht jedem, sich um die Absicherung der eigenen Bestattung zu kümmern. Betroffene entscheiden sich selbst für einen Bestatter ihres Vertrauens, legen den würdevollen Rahmen der Bestattung nach den eigenen Wünschen fest, regeln die finanzielle Abwicklung und räumen die Belastung für ihre Angehörigen zuverlässig aus dem Weg.

Wichtig sei es, den Menschen zu erklären, dass die Bestattungsvorsorge vor dem Zugriff Dritter weitgehend geschützt ist – auch vor dem Zugriff von Sozialämtern, so Hubing. Das habe das Bundessozialgericht höchstrichterlich entschieden. Das heißt: Sozialämter dürfen nicht verlangen, dass eine Bestattungsvorsorge beispielsweise zur Deckung von Kosten eines Alten- oder Pflegeheims verwendet wird. Selbst wenn die Vorsorge erst kurz vor der Aufnahme in ein Heim abgeschlossen wurde. Eine Bestattungsvorsorge enthält entweder einen Treuhandvertrag mit dem DIB und dem DIB-Partner Volksbank Mittelhessen eG oder eine Sterbegeldversicherung mit der Signal Iduna Sterbekasse. Die Höhe der Vorsorge wird ganz auf die Wünsche der Interessenten abgestimmt. Ein Treuhandvertrag kann in jedem Alter abgeschlossen werden, eine Sterbegeldver-sicherung steht Menschen bis zum Alter von 84 Jahren offen. Eine Gesundheitsprüfung ist nicht erforderlich. „Handeln Sie verantwortungsvoll und fürsorglich gegenüber Ihren Angehörigen und Freunden“, sagt Hermann Hubing. „Kümmern Sie sich rechtzeitig um die eigene Bestattungsvorsorge.“