Achtung! Die neue BetrSichV tritt am 01. Juni 2015 in Kraft!

Neue Regeln auch für Handwerksbetriebe!

Mit Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt vom 06. Februar tritt die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) am 01. Juni 2015 in Kraft. Neben einem neuen Titel erhält die Verordnung mehr Rechtssicherheit und eine bessere Anbindung an andere Vorschriften. Die Neufassung enthält nicht nur neue Inhalte, sondern auch eine neue Struktur und sprachliche Aufbereitung. Zum ersten Mal werden auch psychische Belastungen und ergonomische Gesichtspunkte in die Verordnung aufgenommen. Ziele der Neufassung sind die Verbesserung und Erleichterung des Arbeitsschutzes bei der Verwendung von Arbeitsmitteln und der Anwendung von Arbeitsschutzregelungen.

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ADAC Fahrsicherheitstraining - Sicher fahren, sicher beladen

Eine Vollbremsung wegen eines Staus hinter einer Kuppe, Ausweichen vor einem plötzlich auftauchenden Hindernis oder eine Kurve, die doch enger ist als gedacht und dazu sperrige Ladung im Kofferraum: Im Straßenverkehr gibt es viele gefährliche Situationen, die jeden noch so geübten Fahrer überraschen können. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist udn richtg reagieren kann.

Beim ADAC Fahrsicherheitstraining können Fahrer von Pkw oder Kleintransportern das Verhalten und die Grenzen des eigenen Fahrzeugs gefahrlos austesten. An mehreren Standorten im Verbandsgebiet unterhält der ADAC spezielle Trainingsflächen. Lenken, Ausweichen, Bremsen sind die Übungsschwerpunkte, Tipps zur Ladungssicherung gehören ebenfalls dazu. Was sich einfach anhört, kann nämlich je nach Situation, Geschwindigkeit und Fahrbahnbeschaffenheit eine echte Herausforderung sein. 

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„Handwerkerausnahme“ bei Tachographenpflicht

Nach längerem Hin und Her hat sich das EU-Parlament auf neue Vorschriften zum Einsatz von Tachographen geeinigt. In dem Gesetz, das seit dem 2. März 2015 gilt, wird geregelt, wie und wann Handwerker den digitalen Fahrtenschreiber zu nutzen haben. Digitale Fahrtenschreiber sind demnach Pflicht für Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse.

Für Handwerker gilt jedoch die sogenannte „Handwerkerausnahme“, die eine Erleichterung mit sich bringt: Der Transport von Material, Ausrüstungen und Maschinen, die der Fahrer zur Ausübung seines Berufs benötigt, ist seit dem 02. März 2015 innerhalb eines Radius von 100 Kilometern Unternehmenssitz möglich statt wie bisher 50 Kilometer, ohne dass die Pflicht zur Nutzung und zum Einbau eines Tachographen entsteht.

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Die DIN 18008 ist da!

Für den Einbau von Verglasungen in Fassaden oder Dachkonstruktionen ist in der Regel ein statischer Nachweis erforderlich. Dieser erfolgte bislang auf Grundlage der Technischen Regeln TRLV, TRAV und TRPV, in denen die Anforderungen an Ausführung und Bemessung für die Verwendung von linienförmig bzw. punktförmig gelagerter Verglasungen und für absturzsichernde Verglasungen definiert waren.

Zukünftig werden diese Regeln in der Normenreihe DIN 18008 Glas im Bauwesen - Bemessungs- und Konstruktionsregeln aufgehen. Bis Ende März 2015 werden alle Bundesländer die neue „DIN 18008 - Glas im Bauwesen“ am und im Gebäude als Baurecht eingeführt haben. Rheinland-Pfalz hat die Norm schon am 22.10.2014 eingeführt. Hessen wird bis Ende März folgen. Mit dem jeweiligen Tag der Veröffentlichung wird für jedes Bundesland die eingeführte DIN-Norm bindend, sowohl bau- als auch zivilrechtlich.
Diese neue gesetzliche Regelung ändert nicht nur die langjährige Glasdimensionierung nach den genannten Richtlinien, sie nimmt vor allem den Handwerker wesentlich stärker in die Planungspflicht als bisher. So sind dann ab sofort verbindlich Tragfähigkeits- bzw. Standsicherheits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweise zu führen.

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